„Von Hil­ari­tas bis Leae­na – Damen­ver­bin­dun­gen an der Uni­ver­si­tät Bonn“

So lau­te­te der Titel des Vor­tra­ges unse­rer Bun­des­schwes­tern Anni­ka und Ali­na, den wir am Sonn­tag, den 21.10.2018, besuch­ten. Er war Teil einer Vor­trags­rei­he im Rah­men einer Tagung der CV-Aka­de­mie und trotz der „frü­hen“ Stun­de – der Vor­trag begann um 10 Uhr – außer­or­dent­lich gut besucht. Da nicht mit die­sem enor­men Ansturm gerech­net wur­de, muss­ten eini­ge Zuhö­rer ste­hen blei­ben, was aber durch den sehr guten Vor­trag wett gemacht wur­de.

Anni­ka und Ali­na schaff­ten es, ihr Publi­kum in den Bann zu zie­hen und ihm sehr viel Wis­sens­wer­tes über die Geschich­te der Damen­ver­bin­dun­gen in Deutsch­land und an der Uni Bonn zu ver­mit­teln. Der Vor­trag gewähr­te zudem einen guten Ein­blick in das heu­ti­ge Damen­ver­bin­dungs­le­ben und die regio­nal herr­schen­den Unter­schie­de zwi­schen den Damen­ver­bin­dun­gen. So erfuh­ren wir nicht nur, dass die Hil­ari­tas der ers­te Damen­bund Deutsch­lands war und „O jun­ge Mäd­chen­herr­lich­keit“ eine Adap­ti­on des bekann­ten Lie­des „O alte Bur­schen­herr­lich­keit“ ist, son­dern auch, dass im Süden eher Bier­band getra­gen wird, wäh­rend in der Mit­te Deutsch­lands häu­fi­ger Wein­band und Schlei­fen zu fin­den sind.

Nach zwei wei­te­ren Vor­trä­gen konn­ten unse­re Bun­des­schwes­tern ihre Auf­re­gung dann bei einem Bier und einem guten Essen im Wirts­haus Sal­va­tor ver­ar­bei­ten und die Rest­li­chen von uns das Gehör­te aus­wer­ten und Anni­ka und Ali­na für ihren sehr gelun­ge­nen Vor­trag loben.

Damit ende­te ein schö­ner und lehr­rei­cher Sonn­tag­vor­mit­tag, der uns alle zu neu­en Erkennt­nis­sen gebracht hat.