Unser Engagement im Mädchenhaus

Die AV Leae­na Bonn ist seit ihrer Grün­dung eng mit dem „Bon­ner Mäd­chen­haus“ verbunden.

Frei nach dem Mot­to: „Nur eine Gemein­schaft kann eine Gemein­schaft unter­stüt­zen“ ver­fol­gen wir unser Prin­zip des „Enga­ge­ments“ nicht nur im Bezug auf unse­re eige­nen Bemü­hun­gen inner­halb des Bun­des, son­dern sehen uns in der Pflicht, für die in unse­rer Gesell­schaft ein­zu­tre­ten, denen es nicht so gut geht.

Aus die­sen Grund, besu­chen wir jedes Semes­ter die Wohn­grup­pe des Bon­ner Mäd­chen­hau­ses, um dort gemein­sam mit des­sen Bewoh­ne­rin­nen einen schö­nen Nach­mit­tag zu ver­le­ben und dem All­tag zu entkommen.

Was ist das Bonner Mädchenhaus?

Das Bon­ner Mäd­chen­haus ist ein Haus, in dem Mäd­chen, die gera­de nicht zuhau­se sein kön­nen, dür­fen oder wol­len, Schutz, Sicher­heit und Ruhe fin­den können.

Das Ziel des Bon­ner Mäd­chen­hau­ses ist es, für Mäd­chen im Alter von 8 bis 18 Jah­ren, die von phy­si­scher, psy­chi­scher und sexu­el­ler Gewalt bedroht oder betrof­fen sind, Räu­me zu schaf­fen, in denen ihnen in Not­si­tua­tio­nen Schutz, Hil­fe und Unter­stüt­zung zukommen.

Es ist ein Ort, wo die betrof­fe­nen erst mal Zuflucht fin­det und sich aus­ru­hen können.

Das Haus gegen Gewalt gewährt den Mädchen:

  • eine Auf­nah­me rund um die Uhr,
  • Anony­mi­tät der Einrichtung,
  • Schutz vor wei­te­ren Übergriffen,
  • Unter­stüt­zung in diver­sen Kri­sen­si­tua­ti­on, sowie
  • Ori­en­tie­rungs­hil­fen für die Zukunft.

Wer wohnt dort und wer kümmert sich?

Im Mäd­chen­haus leben bis zu neun Mäd­chen zwi­schen 8 bis 18 Jah­ren – aus den unter­schied­lichs­ten Fami­li­en und Kulturen.

Die Mäd­chen wer­den von sie­ben Betreue­rin­nen, wel­che abwech­selnd Tag und Nacht vor Ort sind betreut und ver­sorgt; so ist kei­ner mehr auf sich allein gestellt und jeder wird ange­mes­sen unterstützt!

Projekte des Bonner Mädchenhauses

Eini­ge Bei­spie­le von Pro­jek­ten, die durch Spen­den finan­ziert werden:

  • Für die Mäd­chen, die aus Sicher­heits­grün­den nicht zur Schu­le gehen kön­nen, gibt es eine Leh­re­rin für den Unter­richt im Haus, wel­che sich an den Vor­mit­ta­gen enga­giert. Dies beugt zu gro­ßen Wis­sens­lü­cken vor und gibt den Tagen eine hilf­rei­che Struktur.
  • Es wird ein Raum für Tanz und Musik gemein­sam gestal­tet. Zur Bewäl­ti­gung trau­ma­ti­scher Erleb­nis­se wer­den Tanz und Bewe­gung erfolg­reich eingesetzt.
  • Ein­mal im Jahr wird eine beglei­te­te klei­ne­re Städ­te­rei­se für die Mäd­chen finan­ziert und gemein­sam mit dem Team vor­be­rei­tet. Bis­lang waren Grup­pen in Ber­lin, Dres­den und Ham­burg. In dem geschütz­ten Rah­men bekom­men die Mäd­chen Distanz zu den belas­ten­den Pro­ble­men und ler­nen sich bes­ser kennen.

Ihr möch­tet hel­fen die­se tol­len Pro­jek­te durch­füh­ren zu kön­nen? Dann unter­stützt das Team doch ger­ne durch eine klei­ne Spen­de. Denn neben den Mit­glieds­bei­trä­gen, ist der Ver­ein immer wie­der auf Spen­den ange­wie­sen um in dem nöti­gen Umfang best­mög­lich für die Mäd­chen da zu sein.

Das Spen­den­kon­to des Bon­ner Mädchenhauses:

Spar­kas­se Köln-Bonn

IBAN: DE86370501980012760963

BIC: COLSDE33

Wie unterstützt die AV Leaena das Mädchenhaus?

Jedes Semes­ter besu­chen wir die Wohn­grup­pe des Bon­ner Mäd­chen­hau­ses um dort für und mit den Mäd­chen einen schö­nen Nach­mit­tag zu gestalten.

Die­se Nach­mit­ta­ge lau­fen zwar immer sehr unter­schied­lich ab, haben aber immer den sel­ben Effekt: Wir brin­gen die Mäd­chen für einen Nach­mit­tag auf ande­re Gedanken!

So haben wir schon zusam­men mit den Mäd­chen indi­vi­du­el­le Stoff­beu­tel gestal­tet – natür­lich durf­te jeder sein eige­nes Motiv wäh­len. Das End­ergeb­nis wah­ren vie­le, far­ben­fro­he Jute­beu­tel mit den unter­schied­lichs­ten Moti­ven und Schriftzügen!

Wir haben bereits gemein­sam gegrillt, geba­cken und gekocht – alles unter dem Mot­to: „Fast­food geht auch gesund!“

Sehr gut kam auch unse­re eige­ne „Hal­lo­ween-Par­ty“ bei dem Mäd­chen an. Sowohl wir, als auch die Mädels wur­den als Hexe, Vam­pir, Wer­wöl­fe etc. geschminkt. Davor wur­de gemalt, gesprüht und geschnip­pelt, bis jeder sein eige­nes Kos­tüm gestal­tet hatte!

„Der etwas ande­re Beau­ty-Tag“- das war das Mot­to eines Nach­mit­tags, an dem wir Kos­me­ti­ka aus Zucker, Öl, Honig und wei­te­ren güns­ti­gen Zuta­ten sel­ber her­ge­stellt haben. Vom Pee­ling über eine Gesichts­mas­ke bis hin zur eige­nen Creme; wir haben gezeigt, dass es nicht immer das teu­ers­te aus der Dro­ge­rie sein muss!

Ihr seid auch Stu­den­tin­nen und habt Lust an die­sen Pro­jek­ten mit­zu­wir­ken? Ihr seid immer herz­lich ein­ge­la­den uns per­sön­lich kennenzulernen!