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Was sind Damenverbindungen?

Damenverbindungen sind soziale Zusammenschlüsse und existieren schon seit Ende des 19. Jahrhunderts. Allerdings trafen die beiden Weltkriege die Damenverbindungswelt härter als die Männerwelt. Somit lebte die Tradition und die Neugründungen von Damenbünden erst in den 1970er Jahren wirklich wieder auf, während viele Männerbünde sich bereits nach dem zweiten Weltkrieg reaktivierten. Auch wenn die Ziele der ersten Verbindungen (Studiumserlaubnis, Möglichkeit des Promovierens) inzwischen durchgesetzt sind, bleibt die Motivation die gleiche. Wir helfen beim Studium, unterstützen in schwierigen Lebenslagen und bereiten Bundesschwestern auf das Berufsleben vor.

Sind Damenverbindungen so, wie sie in Filmen und Medien dargestellt werden?

Definitiv nicht. Oft stellen die Medien, seien es Filme, Serien oder auch Zeitungsartikel, die Verbindungswelt im Allgemeinen nicht realistisch dar. Im Gegenteil – sie zeigen meistens ein sexistisches, inkorrektes Vorurteil von Verbindungsstudenten und –studentinnen. So etwas ist essentiell abwertend und wir bemühen uns jeden Tag, diese Vorurteile zu widerlegen.

Was bringt mir eine Damenverbindung im Vergleich zu z.B. einem Verein?

Sich an der Universität einzuleben ist für die meisten Mädchen eine ziemliche Umstellung. Einer Verbindung beizutreten hilft Studentinnen, sich im neuen Umfeld einzufügen. Außerdem bietet sie eine Atmosphäre, in der man die angenehmen Seiten des Studiums miteinander genießen kann und sich bei den unangenehmen gegenseitig unterstützt. Mit einem gleichgesinnten Freundeskreis sieht eine fremde Stadt sofort viel heimischer aus und für viele von uns ist die Verbindung wie eine zweite Familie am Studienort.
Eine Verbindungsstudentin zu sein hilft auch bei der persönlichen Entwicklung über die reinen Studienjahre hinaus. Das Verbindungsleben bietet eine zusätzliche Studienerfahrung. Durch den geforderten Einsatz in Komitees sind praktische Erfahrungen wie z.B. Finanzplanung, Interaktion mit universitärer Verwaltung und soziales Engagement ein Teil des Alltags.
Auch die Erfahrung von älteren Mitgliedern ist ein wichtiger Aspekt. Man kann kostbare Einblicke in die Arbeitswelt gewinnen und von den Ratschlägen berufstätiger Bundesschwestern profitieren.